kaiserkraft integriert CO₂-Fußabdruck in das Produktsortiment

Der B2B-Händler kaiserkraft erweitert seine Nachhaltigkeitsdaten deutlich und schafft mehr Transparenz im B2B-Einkauf: Das Unternehmen stellt künftig den Product Carbon Footprint (PCF) für rund 60.000 Produkte bereit. Die Kennzahl macht die Treibhausgasemissionen eines Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus sichtbar und schafft eine neue Datengrundlage für nachhaltigere Beschaffungsentscheidungen.

Der Product Carbon Footprint schafft eine transparente Datengrundlage für nachhaltigere Einkaufsentscheidungen. Fotocredit: Shutterstock

Ob Nachhaltigkeitsstrategie, CO₂-Bilanz oder regulatorische Berichtspflichten: Immer mehr Unternehmen benötigen belastbare Informationen über die Emissionen entlang ihrer Lieferkette. Mit der Integration des Product Carbon Footprint in die Produktdaten unterstützt der B2B-Omnichannelhändler, kaiserkraft seine Kunden dabei, ökologische Kriterien künftig noch stärker in Einkaufsentscheidungen einzubeziehen.

Der Product Carbon Footprint bildet die Klimabilanz eines Produkts entlang seines gesamten Lebenszyklus ab: Von der Rohstoffgewinnung über Herstellung und Transport bis hin zur Nutzung und zum Recycling beziehungsweise zur Entsorgung. Grundlage für die Berechnung sind international anerkannte Standards und Methoden, darunter das GHG Protocol sowie die ISO-Norm 14067. Dabei werden zahlreiche Datenpunkte aus der Wertschöpfungskette ausgewertet und mit anerkannten Datenquellen kombiniert, um belastbare und vergleichbare Emissionswerte zu ermitteln.

Konkreter Mehrwert für Einkaufs- und Nachhaltigkeitsverantwortliche

Für rund 90 Prozent des aktuellen kaiserkraft-Portfolios wurde der PCF bereits berechnet. Ziel ist es, die CO₂-Transparenz im Sortiment kontinuierlich auszubauen und gleichzeitig Impulse für emissionsärmere Produkte und Lieferketten zu setzen.

„Mit dem Product Carbon Footprint schaffen wir Transparenz dort, wo Unternehmen sie künftig verstärkt benötigen: direkt am Produkt. Unser Ziel ist es, unseren Kunden eine fundierte Grundlage für nachhaltigere Beschaffungsentscheidungen zu bieten, Emissionen in der Lieferkette besser zu verstehen und regulatorische Anforderungen effizienter zu erfüllen. Gemeinsam mit unseren Lieferanten werden wir zudem die Entwicklung CO₂-ärmerer Produkte vorantreiben“, erklärt Sabrina Raith, Head of Sustainability bei TAKKT, dem Mutterkonzern, zu dem kaiserkraft gehört.

Für Einkaufs- und Nachhaltigkeitsverantwortliche bietet der PCF einen konkreten Mehrwert: Produkte lassen sich nicht nur nach Preis, Qualität oder Funktionalität vergleichen, sondern auch hinsichtlich ihrer Klimawirkung. Gleichzeitig unterstützt die zusätzliche Kennzahl Unternehmen dabei, Emissionen entlang ihrer Lieferkette besser zu erfassen, Nachhaltigkeitsberichte zu erstellen und eigene Klimaziele nachzuhalten.

Der Product Carbon Footprint wird künftig direkt am Produkt gemeinsam mit dem bereits etablierten Nachhaltigkeits-Score angezeigt. Langfristig soll die zusätzliche Transparenz dazu beitragen, nachhaltigere Produkt- und Lieferkettenentscheidungen zu fördern und die Zusammenarbeit mit Lieferanten im Sinne einer kontinuierlichen CO₂-Reduktion weiterzuentwickeln.

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