Steigende Preise und ein anhaltend hohes Kostenbewusstsein führen dazu, dass immer mehr Konsument:innen vor dem Kauf verschiedene Angebote vergleichen. Davon profitieren Preisvergleichsportale, die sich zu einem fixen Bestandteil des digitalen Einkaufsprozesses entwickelt haben.
Aktuelle Marktdaten zufolge konnte die Preisvergleichsplattform idealo ihre Reichweite in Österreich zuletzt weiter ausbauen. Nach Angaben des Unternehmens verzeichnet idealo.at mittlerweile rund 3 Millionen Besuche pro Monat und sieht sich damit erstmals vor dem langjährigen Marktführer Geizhals. Die Plattform verweist dabei auf aktuelle Reichweiten- und Nutzungsdaten von Similarweb aus dem österreichischen Markt.
84 Prozent vergleichen Preise
Der Trend spiegelt ein verändertes Konsumentenverhalten wider. Preisvergleiche werden längst nicht mehr nur bei größeren Anschaffungen genutzt, sondern zunehmend auch bei alltäglichen Kaufentscheidungen. Laut idealo vergleichen 84 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher Preise, wenn sich dadurch Einsparungen erzielen lassen.
Dabei steht nicht mehr ausschließlich der günstigste Preis im Fokus. Für viele Konsumenten spielen auch Faktoren wie Lieferzeiten, Versandkosten, Retourenbedingungen oder Händlerbewertungen eine wichtige Rolle. Preisvergleichsportale entwickeln sich damit zunehmend von reinen Preislisten zu umfassenden Informations- und Entscheidungsplattformen.
KI verändert, wo Kaufentscheidungen beginnen
Idealo, eine Tochter des deutschen Medienkonzerns Axel Springer, ist seit 2004 in Österreich aktiv. Genutzt wird Idealo über die Website sowie über die App – und neuerdings im KI-Chat. Immer mehr Menschen starten ihre Produktsuche nämlich nicht mehr bei der Suchmaschine, sondern im Dialog mit einem KI-Assistenten. Idealo ist diesen Schritt mitgegangen: Über eine eigene App in ChatGPT liefert die Plattform geprüfte Produktinfos und aktuelle Preise direkt im Gespräch.
