Europas Onlinehändler kämpfen um jeden Prozentpunkt ihrer Marge, während Zahlungsdienstleister zunehmend um etwas anderes kämpfen: Volumen. Irgendwo auf diesem Weg wurden kleinere Händler vom Kunden zum bloßen Posten in einer Kalkulation. Vlado Galevski, Gründer und CEO des Wiener Unternehmens Maksu, ist davon überzeugt, dass KMU einen besseren Zahlungsservice verdienen.
Der Zahlungsmarkt ist bereits stark umkämpft. Warum braucht Europa noch einen weiteren Anbieter?
„Weil zu viele Anbieter vergessen haben, wer die europäische Wirtschaft tatsächlich am Laufen hält“, sagt Galevski. „Das Zahlungsverkehrsgeschäft lebt von Skaleneffekten. Große Acquirer konzentrieren sich naturgemäß auf die größten Volumina, die bekanntesten Namen und die umfangreichsten Verträge. Wir haben uns bewusst entschieden, in die andere Richtung zu blicken.“
Gemeint sind Europas Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen. Sie machen 99,8% aller Unternehmen in der EU aus. Sie schaffen Arbeitsplätze und lokale Wertschöpfung, erhalten jedoch allzu oft Zahlungslösungen, die sich an den Prozessen des Anbieters orientieren – und nicht an den Bedürfnissen des Händlers.
„Kleinere Händler kennen den Ablauf: langsames Onboarding, eine weitere Anfrage nach AML-Unterlagen, die nächste Compliance-Warteschleife und ein weiteres Support-Ticket. Wird dann ein Konto plötzlich eingeschränkt oder werden Gelder ohne nachvollziehbare Erklärung zurückgehalten, wird allein die Suche nach einer erreichbaren Ansprechperson zur Herausforderung. Compliance ist nicht verhandelbar. Bürokratie und Funkstille hingegen schon.“
Versucht Maksu also, der Robin Hood des Zahlungsverkehrs zu sein?
„Vielleicht ein wenig“, sagt Galevski lachend. „Aber wir sind keine Wohltätigkeitsorganisation und wollen auch nicht der billigste Zahlungsabwickler im Internet sein. Der Robin-Hood-Gedanke besteht darin, kleineren Händlern etwas zu bieten, das die Branche zunehmend nur ihren größten Kunden vorbehält: persönliche Aufmerksamkeit.“
Und diese Aufmerksamkeit zeigt sich auch darin, wie Maksu aufgebaut ist und arbeitet:
- Händlerorientiert statt volumenorientiert: Kleinere Händler sollten nicht erst zu einem multinationalen Konzern werden müssen, bevor jemand ihren Namen kennt.
- Eigene Plattform aus einer Hand: Die zentrale Zahlungsplattform und Technologie von Maksu werden vollständig im eigenen Haus entwickelt und kontrolliert. Über eigene Direktanbindungen unterstützt Maksu mehr als 70 Zahlungsmethoden – darunter Kartenzahlungen und ein umfassendes Spektrum europäischer Zahlungsverfahren. Wesentliche Bestandteile der Zahlungsabwicklung werden nicht an Drittplattformen ausgelagert. Dadurch hat Maksu mehr Kontrolle über Zuverlässigkeit, Weiterentwicklung und das gesamte Händlererlebnis.
- Für Europa entwickelt und vor Ort reguliert: Maksu wurde in Europa aufgebaut und wird vollständig in Europa gehostet und betrieben. Das Unternehmen ist von der österreichischen Finanzmarktaufsicht als Zahlungsinstitut konzessioniert – ein regulierter europäischer Partner, dessen Technologie ebenfalls in Europa angesiedelt ist.
Bedeutet besserer Service auch höhere Preise?
Nein. Wir sind überzeugt, dass „billig“ und „preiswert“ zwei sehr unterschiedliche Dinge sind. Maksu hat den Anspruch, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Zahlungsverkehr zu bieten: wettbewerbsfähige und transparente Preise, kombiniert mit einem Onboarding innerhalb von 24 Stunden, täglichen Auszahlungen, persönlichem Support und einer durchgängigen Plattform, die wir selbst besitzen und kontrollieren.
„Einige eingesparte Basispunkte bringen wenig, wenn das Onboarding Wochen dauert, Auszahlungen hängen bleiben oder niemand erreichbar ist. Wir möchten, dass Händler das Gesamtpaket betrachten und sagen können: Für das, was ich bezahle, bietet mir niemand mehr.“
Wie zeigt sich das konkret im Geschäftsalltag der Händler?
Maksu konzentriert sich auf jene Bereiche, in denen kleinere Händler die größten Reibungsverluste im Zahlungsverkehr erleben:
- KI-gestütztes Onboarding innerhalb von 24 Stunden: Künstliche Intelligenz übernimmt einen Großteil der wiederkehrenden KYC- und KYB-Aufgaben – von der Dokumentenerfassung und Datenextraktion bis hin zu Screenings und Prüfungen. Gleichzeitig bleiben erfahrene Fachkräfte eingebunden, beantworten Fragen und prüfen Fälle, bei denen menschliches Urteilsvermögen erforderlich ist. Das Ergebnis: Geeignete Händler können innerhalb von 24 Stunden startklar sein, ohne dass Compliance zu einem reinen Chatbot-Prozess wird.
- Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Wettbewerbsfähige und transparente Preise treffen auf mehr als 70 Zahlungsmethoden, schnelle Prozesse, tägliche Abrechnung, eigene Technologie und persönliche Unterstützung. Es geht nicht darum, mit dem niedrigsten beworbenen Preis zu werben, sondern darum, das stärkste Gesamtpaket für das eingesetzte Budget zu bieten.
- Tägliche Auszahlungen: Für ein KMU ist Liquidität keine theoretische Frage des Treasury-Managements. Geld ist sinnvoller eingesetzt, wenn damit Waren eingekauft und Wachstum finanziert werden können, als wenn es im Abrechnungszyklus eines anderen Unternehmens gebunden ist.
- Persönlicher Support durch echte Menschen: Kein endloser Chatbot-Marathon. Kein „Ihr Anliegen ist uns wichtig“, auf das drei Tage lang keine Antwort folgt. Händler können direkt mit Zahlungsexperten und persönlichen Customer-Success-Ansprechpersonen sprechen.
Welche Botschaft haben Sie für Händler, die über einen Wechsel nachdenken?
„Stellen Sie sich eine einfache Frage: Kennt Ihr Zahlungsanbieter Ihr Unternehmen – oder nur Ihre Händler-ID? Jeder Zahlungsabwickler macht einen guten Eindruck, solange alles reibungslos funktioniert. Den Unterschied erkennen Sie erst, wenn das Onboarding kompliziert wird, sich eine Auszahlung verzögert oder plötzlich etwas nicht mehr funktioniert. Maksu ist der neue Anbieter am Markt, also müssen wir härter arbeiten. Das ist gut so. Genau das haben wir vor. Europas kleine Händler halten die Wirtschaft am Laufen. Sie sollten bei den Unternehmen, die ihr Geld bewegen, nicht um guten Service bitten müssen.“
Über Maksu
Maksu ist ein konzessionierter europäischer Anbieter für Onlinezahlungen mit besonderem Fokus auf Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Händler. Gleichzeitig unterstützt Maksu auch Großunternehmen. Aufbauend auf der 25-jährigen Erfahrung von Modirum in der Zahlungstechnologie verbindet Maksu eine eigene, durchgängige Kernplattform und Direktanbindungen an mehr als 70 Zahlungsmethoden – darunter Kartenzahlungen und europäische Zahlungsverfahren – mit KI-gestütztem Onboarding innerhalb von 24 Stunden, täglicher Abrechnung, europäischer Infrastruktur und persönlichem Support durch erfahrene Fachkräfte.
Mehr unter: www.maksupay.com

