Interim Manager:innen – Tempo und punktgenaue Kompetenz sprechen für ihren Einsatz

Der Handel ist offen für Neues. Das zeigt unsere jährliche Umfrage. Der Handel ist neben der Automotive-Industrie jene Branche, die am häufigsten und immer öfter Interim Manager:innen einsetzt. Aus gutem Grund. Die aktuellen Herausforderungen durch die Corona Pandemie, die Ukraine Krise und den anhaltenden War for Talents erfordern rasche Lösungen.

Top Prioritäten im Handel: Einkauf – Personal – Digitalisierung 

Die globalen Lieferketten sind gestört. Luft- und Schifffahrt stehen vor großen logistischen Problemen. Die Beschaffung ist damit ein kritischer Erfolgsfaktor geworden – der Einkauf aufwendiger und personalintensiver. Neue Lieferanten müssen gefunden werden. Es entsteht ein War for Material. Interim Manager:innen kommen in dieser Situation zunehmend als Lead Buyer, strategische und operative Einkäufer zum Einsatz. Daneben beobachten wir einen starken Anstieg von Employer Branding- und Mitarbeiter:innen-Retention Projekten insbesondere in personalintensiven Branchen wie dem Handel und in der Dienstleistung. Hohe Fluktuation ist teuer und das Halten von Talenten essenziell für die Aufrechterhaltung einer qualitativ hochwertigen Dienstleistung. Auch kleinere und mittelständische Unternehmen stoßen zunehmend Initiativen an, um die Wahrnehmung der Marke als attraktiver Arbeitgeber zu steigern. Programme zum Halten von Mitarbeiter:innen werden konzipiert und umgesetzt. Die Range der Digitalisierungsthemen in Unternehmen ist sehr breit. „Geboostert“ durch die Pandemie wurden viele Investitionsprojekte zur Digitalisierung vorgezogen. Ein Fokus dabei ist die Automatisierung und Digitalisierung von kaufmännischen Prozessen.

Wer sind Interim Manager*innen?

Interim Manager:innen sind Fachleute und Top Executives, die nach einer erfolgreichen Corporate Karriere selbständig und freiberuflich arbeiten. Sie kommen aus allen Branchen und allen Fachbereichen, wie zB General Management, Finanz, Beschaffung, Logistik, IT, Vertrieb, Marketing, Channel Management, etc. Interim Manager:innen übernehmen für eine gewisse Zeit eine Linienfunktion oder wickeln ein anstehendes Projekt ab, für das beauftragende Unternehmen die geeigneten Ressourcen nicht im Hause hat. Der oder die Interim Manager:in bleiben so lange bis die Aufgabe erledigt ist oder die Vakanz wieder neu fix besetzt wurde.

Tempo und punktgenaue Kompetenz

Die entscheidenden Faktoren für den Einsatz von Interim Manager:innen sind Zeit und die punktgenaue Kompetenz: Es kommen nur solche Interim Manager:innen zum Einsatz, die die in Frage stehende Aufgabe schon mehrmals in ähnlichen Strukturen erfolgreich erledigt haben. Und sie sind sofort verfügbar. Den beauftragenden Unternehmen entstehen keine Rekrutierungs- oder Exitkosten, keine Lohnnebenkosten oder ähnliches. Der Einsatz von Interim Manager:innen ist damit genau kalkulierbar.   

Maria Bühler gründete 2006 den ersten österreichischen Provider von Interim Manager*innen in Österreich. Weitere Informationen: buehler-mgmt.com

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