Land schafft Leben: Dritter Platz beim Ö3 Podcast-Award

Der Podcast „Wer nichts weiß, muss alles essen“ des Vereins Land schafft Leben hat mit Themen rund um Lebensmittel den dritten Platz des diesjährigen Ö3 Podcast-Awards gewonnen.

Maria Fanninger und Hannes Royer bei der Übernahme ihres Podcast-Awards.
Maria Fanninger und Hannes Royer klären mit ihrem Verein Land schafft Leben über Herkunft und Herstellung österreichischer Lebensmittel auf und hosten den wöchentlichen Podcast „Wer nichts weiß, muss alles essen“. © Mila Zytka

Neben Sex gibt es nichts Intimeres als Essen – dementsprechend gerne beschäftigen wir uns damit. Das zeigt auch das Ergebnis des diesjährigen Ö3 Podcast-Awards: Unter mehr als 1.000  eingereichten Podcasts schafft es das Format „Wer nichts weiß, muss alles essen“ des Vereins Land schafft Leben auf den dritten Platz. Der Bio-Bergbauer und Land schafft Leben-Obmann Hannes Royer und seine Vorstandskollegin Maria Fanninger unterhalten sich wöchentlich mit Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft und geben einen noch nie dagewesenen Einblick hinter die Kulissen unseres Lebensmittelsystems.

„Ich bin wirklich überwältigt, dass unsere Hörerinnen und Hörer so zahlreich für uns gevotet haben und Wer nichts weiß, muss alles essen auch die Ö3-Jury überzeugt hat. Das Thema Lebensmittel ist nun wirklich in der Mitte des gesellschaftlichen Diskurses angekommen. Und dort gehört es auch hin, denn wo unser Essen herkommt und wie es produziert wurde, beeinflusst unsere Gesellschaft, unseren Lebensraum und nicht zuletzt unsere Gesundheit. Wer das weiß, der isst nicht mehr alles, sondern schaut genauer hin.“

so Hannes Royer zum 3. Platz beim Ö3 Podcast Award.
Hör‘ rein in die Welt der Lebensmittel

Transparenz und Bewusstsein im Bereich Lebensmittel zu schaffen, ist das oberste Ziel von Land schafft Leben. Dafür klärt der Verein über die Herkunft und Herstellung von Lebensmitteln auf – unter anderem im wöchentlichen Podcast „Wer nichts weiß, muss alles essen“. Vom Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will über Klimaaktivistin Katharina Rogenhofer Spitzenköchin Sarah Wiener und Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger bis hin zum BILLA-Vorstand Erich Szuchy kommt hier eine Bandbreite an Gästen zu Wort, die die komplexe Welt der Lebensmittel aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Kritische Fragen, die ein oder andere Diskussion, aber auch der Spaß kommen dabei nicht zu kurz.

„Klima, Tierwohl, soziale und ökologische Standards und natürlich unsere eigene Gesundheit: Mit unserem Griff ins Regal kaufen wir nicht einfach nur ein Lebensmittel, sondern beeinflussen auch uns und unsere Umwelt maßgeblich. Als Konsumentinnen und Konsumenten haben wir also einen unglaublich großen Gestaltungsspielraum, den wir aber nur nutzen können, wenn wir über die Zusammenhänge in unserem Lebensmittelsystem Bescheid wissen. Dass das immer mehr Menschen wollen, zeigt der dritte Platz von Wer nichts weiß muss alles essen beim Ö3 Podcast-Award – und das ist unglaublich schön zu sehen.“

sagt Maria Fanninger.

Ausschlaggebend für den Start von „Wer nichts weiß, muss alles essen“ war der Ausbruch der Corona-Pandemie, die das Interesse vieler an der heimischen Lebensmittelproduktion gesteigert hat. Grund genug für Hannes Royer und Maria Fanninger, spannende Gesprächspartner zu Themen wie Tierwohl, Bildung, Landwirtschaft, Ernährung, Gesundheit und vielen mehr vors Mikrofon zu holen, um den Wissensdurst der Konsumentinnen und Konsumenten zu stillen – und das in mittlerweile 87 Episoden.

Podcast-Hinweis: Digital gedacht, regional gehandelt
Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes, spricht im Podcast mit Hannes Royer über die Handelsbranche, faire Lebensmittelpreise und eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung. © Land schafft Leben

„In der gesamten Handelsbranche wurde in den letzten fünf Monaten so viel digitalisiert wie in den letzten zehn Jahren davor.“ Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes, spricht im Podcast mit Hannes Royer über die Handelsbranche während der Krise – über Veränderungen und Herausforderungen, aber auch über neue Chancen: „Wir haben erkannt, dass sich Digitalisierung und Regionalität keinesfalls ausschließen.“ Auch der Lebensmittelhandel spielt im E-Commerce eine zunehmend größere Rolle, ist der Handelsexperte überzeugt. Dringenden Handlungsbedarf sieht er bei fairen Lebensmittelpreisen und verpflichtenden Herkunftskennzeichnungen, denn: Nur durch mehr Transparenz als Alleinstellungsmerkmal sind Konsumentinnen und Konsumenten bereit, mehr zu zahlen.

Die Episode mit Rainer Will ist hier nachzuhören!

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