Onlineshop für 40 Prozent der deutschen Händler:innen Umsatzbringer Nummer eins

Das eCommerce Business boomt. Nicht nur, weil es gute Marktchancen verspricht und geringe Eintrittshürden hat, sondern auch weil viele Onlinehändler:innen ihren Umsatz seit Corona enorm steigern konnten: Zwei von fünf Onlineshops in Deutschland erzielten seit der Pandemie einen höheren Umsatz – das zeigt eine Studie aus April 2021 von forsa im Auftrag des Webhosters STRATO. Wir zeigen dir in diesem Beitrag, warum sich ein Onlineshop lohnt und auf welche Marketing-Kanäle Händler:innen aktuell setzen.

Einstiegshürden sind gering

Die repräsentative Umfrage unter 500 Online-Händler:innen von forsa aus Deutschland zeigt: Durch die Gründung eines Onlineshops verbessern sich die Marktchancen und das bei geringen Eintrittshürden. 46 Prozent geben als Hauptgrund für die Gründung des Webshops an, online mehr potenzielle Kund:innen zu erreichen. Für 30 Prozent ist die Tatsache, dass die Umsetzung eines Onlineshops heute leichter umsetzbar ist als noch vor einigen Jahren, ein Motivationsfaktor.

Geht es um die Generierung von Umsatz, gaben 40 Prozent der befragten Händler:innen an, den Onlineshop als Umsatzbringer Nummer 1 an.  Dahinter folgen Online-Marktplätze und das im stationären Handel erwirtschaftete Geschäft. 39 Prozent der Onlinehändler:innen konnten ihren Umsatz zudem während der Coronakrise steigern.

Die gefragtesten Marketing-Kanäle für deinen Onlineshop

Facebook und Instagram sind die definitiv am häufigsten genutzten Marketing-Kanäle, gefolgt von SEO und E-Mail-Marketing. Laut forsa.omninet-Studie ist kanpp die Hälfte der Onlineshop-Betreiber:innen mit einem Profil auf Facebook oder Instagram vertreten. Für die jüngere Generation wird zudem auch Content auf TikTok und YouTube immer wichtiger.

Doch auch der Trend Richtung Bewegtbild-Trend macht sich im eCommerce Sektor breit. Ganze 72 Prozent bilden ihr Sortiment mittels selbstgemachter Produktfotos im Onlineshop ab, während rund ein Viertel zusätzlich eigens produzierten Video-Content mit den Konsument:innen teilt.

In Österreich kommen kein:e Händler:in und sein/ihr Onlineshop mehr um Suchmaschinen, Newsletter und Social-Media-Marketing herum.  Suchmaschinen (allen voran Google) und Social-Media-Plattformen (allen voran Facebook und Instagram) gehören zu den großen Gewinnern. Services wie Click & Collect oder die Anbindung eines Live Chats in den Webshop gewannen ebenfalls an Bedeutung. Einige innovative Omnichannel-Händler:innen  führten sogar virtuelle Ladenbesichtigungen (360-Grad-Rundgänge) und Videoberatung ein. Die Daten stammen aus einer Onlinehändlerbefragung 2021 im Rahmen der Länderübergreifende Studie von ZHAW, MCI und Handelsverband. Neben 284 Schweizer Unternehmen nahmen 63 österreichische Onlinehändler:innen an der repräsentativen Befragung teil.

Und wer wird mit dem Onlineshop angesprochen?

Laut Statista Austria waren 2021 shoppten 54,2 Prozent der österreichischen Bevölkerung online. Die jüngeren Altersgruppen waren dabei deutlich öfters vertreten. Wird das Online-Shopping nach Geschlecht betrachtet, so tätigen Männer öfter als Frauen Einkäufe im Internet.

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