Ein Team: eCommerce & ERP

Martin Krenn, Ex-Torwartprofi und Geschäftsführer von KEEPERsport im Torwart-Outfit vor dem Fußballtor.

Martin Krenn, Ex-Torwartprofi und Geschäftsführer von KEEPERsport

Unternehmen im Handel stehen durch den harten internationalen Wettbewerb, sinkende Margen, outgesourctes Controlling, heterogene IT-Systeme sowie immer enger werdende Zeitfenster in den Lieferketten vor stetig neuen Herausforderungen. Vor diesen stand auch KEEPERsport, österreichischer Online Händler:innen für Torwartausrüstung und entschied sich zur Implementierung von Cloud ERP. Das Warenwirtschaftssystem, das vorher an einer einzelnen Person hing, wurde von einem modernen Cloud ERP abgelöst.

„Wir haben nun ein System, das den gesamten Bestell- und Liefervorgang inklusive Webshop optimal abbildet – einschließlich der Verknüpfung mit unserer Buchhaltung“ sagt Martin Krenn, Ex-Torwartprofi und Geschäftsführer von KEEPERsport.

Weltweit profitieren kleine und mittlere Unternehmen von Cloud-Computing ohne hohen Kostenaufwand. Sie erhalten Zugriff auf Tools, die sonst nicht zugänglich wären, und können dadurch flexibler agieren, ihre Abläufe effizienter gestalten und sich erfolgreich gegen den Wettbewerb behaupten. Zu einer cloudbasierten Lösung gab es auch nach Ansicht von Martin Krenn keine vernünftige Alternative. Von den knapp 50 Mitarbeiter:innen sitzen 23 in Kottingbrunn, die anderen sind über ganz Europa verteilt. „Alle arbeiten direkt im System. Ihre Anbindung und die Datenflüsse insgesamt wären, ohne die Cloud viel komplizierter und unkomfortabler zu managen gewesen.“

Die Digitalisierung ist niemals abgeschlossen

Das galt erst recht für den nächsten Schritt. Zum Jahreswechsel 2019/2020 begann die Zusammenarbeit mit 11teamsports aus Baden-Württemberg, nach eigenen Angaben größter Onlineshop für Fußball und Teamsport im deutschsprachigen Raum. Das ERP-System musste deshalb – nur ein halbes Jahr nach Einführung – deutlich erweitert werden.

Aktuell ist man bei KEEPERsport mit dem Erreichten überaus zufrieden. „Unser Geschäftsmodell funktioniert und die Kunden fühlen sich wohl“, so Martin Krenn. Das Web habe maßgeblich zum Erfolg beigetragen, ohne den Onlineshop „hätten wir uns niemals so gut entwickelt.“ Ein Grund, sich auszuruhen, ist das für den KEEPERsport-Geschäftsführer aber auf keinen Fall.

„Wir müssen uns weiterbewegen, schon um gegen Riesen wie Amazon oder Zalando zu bestehen. Und das gelingt nur, wenn wir beweglich bleiben. Wir können nie sagen, jetzt ist die Digitalisierung abgeschlossen. Weil sie das niemals ist.“

Mehr Infos zum ERP-System für den elften Mann gibt es hier.

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