Digital Visibility: Lage! Lage! Lage!

Neue Studie. Wie in der Immobilienbranche gilt auch bei Suchmaschinen nur eines: Wer den besten Platz hat, gewinnt. Der Digital Visibility Report zeigt, wie die österreichischen Einzelhändler abschneiden.

Google-Suchergebnisse sind hart: Wer auf Seite 2 landet, hat verloren. Das gilt vor allem für Unternehmen, die Produkte an den Kunden bringen wollen. Wie ist es diesbezüglich um die österreichischen Einzelhändler bestellt? Und welche Strategie führt am sichersten an die Spitze der Suchergebisse? Diese Fragen beantwortet die erste Studie des Handelsverbandes und des Suchmaschinen-Spezialisten Otago zur Suchmaschinen-Sichtbarkeit.

Je spezieller, desto weiter vorne Das auffälligste Ergebnis der Untersuchung: Der jeweils größte Händler einer Branche hat nicht automatisch den Anspruch auf einen Spitzenplatz im Google- Ranking. Zwar hat Österreichs größter Elektronikhändler MediaMarkt auch die größte Sichtbarkeit in den Elektro-Ergebnissen, der Parfümeriehändler Douglas jedoch führt bei Drogeriewaren – und das als nur viertgrößtes Unternehmen seiner Branche. Google belohnt nämlich vereinfacht gesagt nicht den meisten Content auf Webseiten, sondern möglichst spezielle und relevante Inhalte. Das ist auch der Grund dafür, dass im Bereich Lebensmittel eben keine Händler auf den Top-Plätzen logieren, sondern Rezeptplattformen wie ichkoche.at. Erkennbar ist das auch am Ranking der Spezialisten: Wer bestimmte Nischenprodukte sucht, etwa ein Mountainbike, landet eben beim Online-Fahrradhändler bikester.at und nicht bei einem Warenhaus wie Amazon. Für Händler auf der Suche nach der besten Google-Strategie heißt das: Entweder kurzfristig Google-Adwords kaufen und damit ganz oben landen. Oder – langfristig – möglichst viele interessante Beiträge auf der eigenen Webseite veröffentlichen. Kleine Händler, die sich mit beidem schwertun, können auf Vergleichsplattformen reüssieren. Diese landen branchenübergreifend so gut wie immer auf den Spitzenplätzen. Die gesamte Studie gibt’s unter handelsverband.at zum Download.

Author: Arndt Müller

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